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Feuerwehr Esterwegen

Feuerwehr Esterwegen

Hier finden Sie Informationen rund um die Organisation, den Aufbau, den Fuhrpark und den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen.

Die Freiwillige Feuerwehr Esterwegen entstand in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Sie wurde nach der  niedersächsischen Gebietsreform im Jahre 1973 in die Freiwillige Feuerwehr Nordhümmling integriert, die insgesamt 3 Ortsfeuerwehren (Esterwegen, Surwold und Hilkenbrook) unterhält. Träger des Feuerschutzes und damit der Feuerwehren ist die Samtgemeinde Nordhümmling, die heute über 12.000 Einwohner zählt. Esterwegen  mit 5.200 Einwohnern bildet das Grundzentrum.

Die OF Esterwegen hat eine personelle Stärke von rd. 50 aktiven Feuerwehrmitgliedern. Sie verfügt zur Brandbekämpfung, technischen Hilfeleistung und Menschenrettung  mit Blick auf das Gefahrenpotenzial des Einsatzgebietes über einen modern ausgestatteten Fuhrpark mit 4 Einsatzfahrzeugen (1 ELW, 2 Tanklöschfahrzeuge - TLF 8 W/ TLF 16/25 - und 1 Löschgruppenfahrzeug - LF 20/16). Die Ortsfeuerwehr ist damit  gut ausgestattet und rückt nahezu in den Status einer Schwerpunktfeuerwehr. Sie ist neben Esterwegen zuständig für die Mitgliedsgemeinden Bockhorst und Breddenberg. Darüber hinaus unterstützt sie die Grundausstattungswehr Hilkenbrook bei größeren Einsätzen. Die Zuständigkeit erstreckt sich somit auf ein Gebiet von fast 90 qkm Größe mit rd. 8.000 Einwohner.

In zentraler Lage Esterwegens ist die Feuerwehr in einem modernen Feuerwehrdomizil mit 4 Fahrzeugboxen und  bedarfsorientierten Nebenräumlichkeiten untergebracht.

Einsatzschwerpunkte sind neben der Brandbekämpfung die Rettung von Menschen, insbesondere nach Verkehrsunfällen. Diese fokussieren sich lt. Unfallstatistik am Stärksten auf die stark frequentierte B 401, auch bekannt als „grüne Küstenkanalstraße“, die das Samtgemeindegebiet von Ost nach West durchquert und die Metropolregion Oldenburg-Bremen (A 28) mit dem Emsland (A 31) verbindet. Daneben verfügt aber auch die Landesstraße 30 als regionale Ortsdurchgangsstraße über ein ständig steigendes Gefahrenpotenzial, das sich in den letzten Jahren in der Häufigkeit von Verkehrsunfällen und entsprechenden Hilfeleistungseinsätzen widerspiegelt.

In trockenen Jahreszeiten werden Löscheinsätze nicht selten von der Flächenbrandbekämpfung geprägt. Fast 2.500 ha des Gemeindegebietes sind als Naturschutzgebiete bzw. teilweise als bedeutende EU-Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Gemeinsam mit den Wehren der Anrainergemeinden des größten Naturschutzgebietes Deutschlands - die „Esterweger Dose“ - erfolgt die Brandbekämpfung auch unter Einsatz geländegängiger Spezialfahrzeuge.

Die wahre Größe und Stärke  der Feuerwehr liegt in der persönlichen Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit der aktiven Mitglieder, die sich als ein echtes Feuerwehrteam in gelebter Kameradschaft versteht. Dabei stützt sich die  Ortsfeuerwehr Esterwegen sozusagen gegen den Trend und damit gegen den demografischen Wandel auf eine sehr junge Mannschaft. Mitgliedernachwuchs ist derzeit  ein Fremdwort.  Die Ursache liegt in dem guten  „Teamgeist“ dieser ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden.

Gut ausgebildet, hoch motiviert, dynamisch und selbstlos setzen sie sich für andere Menschen, für Hab und Gut ein. Nicht selten unter schwierigsten Bedingungen und auch unter lebensbedrohlichen Situationen leisten die Kameraden aus innerster Überzeugung einen unschätzbaren ehrenamtlichen Dienst für Andere. 

Die Bevölkerung kann mit Stolz auf eine Feuerwehr blicken, die qualifiziert und engagiert die vielfältigen Aufgaben nach dem Nds. Brandschutzgesetz wahrnimmt. Sie ist quasi ein Garant für Vertrauenswürdigkeit. Im Notfall auch ein beruhigendes Gefühl für Diejenigen, die auf die Hilfe und den Einsatz der Feuerwehr angewiesen sind.

 

(Text:Christoph Hüntelmann, 12/2010)


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